In einem Exklusivinterview mit Sky News am Freitag, hatte Assad angegeben den amerikanischen Präsidenten auf syrischem Boden begrüßen zu wollen, um über den Frieden in Nahost zu sprechen. "Wir würden ihn sehr gerne nach Syrien einladen, definitiv. Ich mein das ernst." So sagte Assad im TV-Interview vom Freitag. Als man ihn fragte wann das Treffen stattfinden sollte, antwortete er dass es auf die Amerikaner ankäme. Er sagte weiter, dass jedes Treffen zwischen zwei Präsidenten etwas Positives ist, und dass nur weil man nicht die selbe Meinung teile, es kein Grund sei einem Treffen fernzubleiben. Doch wenn man miteinander rede, könne man den Abgrund zusammen überwinden. Es sei normal Differenzen in der Kultur zu haben, zwischen Ländern und Staaten. Die Einladung ist ein großer Schritt nachdem George Bushs Außenpolitik die Beziehungen zwischen den beiden Ländern auf einen Nullpunkt befördert hatte. Letzten Monat hatte Washington angekündigt, dass es seinen Botschafter nach Damaskus senden würde, nachdem vier Jahre lang keine diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu Stande kommen konnten. Nach der Ermordung von Rafik Hariri im Jahre 2005, hatte Washington den amerikanischen Botschafter abgezogen. Als Grund wurde damals eine Verwicklung Syriens in die Bombenanschläge genannt.
15 Juni 2009 - 19:30
News ID: 161843
Der syrische Präsident Bashar Al Assad, hatte in einer historischen Geste, den amerikanischen Amtskollegen Barack Obama in sein Land eingeladen, um miteinander Gespräche über das Land zu führen und Syrien zu besuchen.